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Schloss und Kloster Clarholz
Das ehemalige Kloster ist ganzjährig für Besucher geöffnet. Die wiederhergestellten Außenanlagen können jederzeit besichtigt werden.
Kloster Clarholz wurde um 1133
von Rudolf von Steinfurt als Prämonstratenserkloster gestiftet. Die Stiftskirche wurde 1175 durch Bischof Arnold von Osnabrück geweiht. Das reiche Kloster konnte 1320 - 1330 die romanische Basilika in Form
einer gotischen Hallenkirche erweitern. 1437 wurde das Klostergebäude Zuge der lippisch- tecklenburgischen Fehde zerstört.
Während der Klostergeschichte gab es immer wieder Klagen über
Verstöße gegen die Ordensregel. 1439 intervenierte das Baseler Konzil mit dem Austausch der Stiftsleitung. Auch nach 1566 wurden einige grobe Vergehen angemahnt. Die Anwesenheit des religösen
Schriftstellers Leonhard Goffiné in Clarholz um 1680 zeugt jedoch von der hohen Kultur der Mönchsgemeinschaft.
1802 verbündete sich der politisch ambitionierte Propst Jodokus
van Oldendeel mit dem Königreich Hannover um das Kloster von der weltlichen Hoheit des Grafen Bentheim zu befreien. Im Jahr darauf wurde das Kloster auf Intervention von Graf Moritz-Casimir II
durch den preußischen König aufgehoben. Die Gebäude und den Grundbesitz des Klosters Clarholz fielen an den Landesherren und befinden sich noch heute im Besitz des Hauses Bentheim-Tecklenburg.
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